Japan

edit: hier noch ein paar zusätzliche links:

http://www.faz.net/s/RubB08CD9E6B08746679EDCF370F87A4512/Doc~E3C4F5BFD45A54BF1B6BE2B0065110B18~ATpl~Ecommon~Scontent.html

http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/explosion-im-atomkraftwerk-1/

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/iaea-bei-onagawa-keine-radioaktivitaet-ausgetreten/3944174.html

Mein Beileid für alle beim Tsunami und seinen Folgen verunfallten oder vernunglückten sowie ihre nächsten. Hoffentlich findet noch einmal ein Umdenken statt mit Bezug auf den Bau von neuen AKWs in Europa und anderen Regionen. Der folgende Bericht tönt etwas, reisserisch, keine Ahnung wieviel da dran ist:

“Obwohl die Betreiber zunächst jede Möglichkeit auf eventuell auftauchende oder gar bereits bestehende Gefahren vehement verneint hatten und eine atomare Katastrophe als ausgeschlossen galt, befinden sich mittlerweile drei der insgesamt elf Kernkraftwerke aufgrund ausgefallener Kühlungssysteme in Alarmzustand. RTL-Fernsehberichten zufolge werden nicht einmal mehr weitere verheerende Explosionen ausgeschlossen.

Insbesondere das Kraftwerk in Fukushima erregt zur Zeit das weltweite Interesse. Informationen dringen nur gefiltert und oftmals widersprüchlich an die Öffentlichkeit; dennoch ist inzwischen nicht mehr abzustreiten, dass von dem stark beschädigten Kraftwerk eine große Gefahr für Menschen und Umwelt ausgeht. Im Umkreis von 20 Kilometern um das betroffene Atomkraftwerk wurden bislang Hunderttausende Personen evakuiert und in Notunterkünften untergebracht.

Durch die unzureichende Kühlung durch Stromausfälle und Erdbebenschäden hat in zwei der dortigen Reaktoren mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eine Kernschmelze eingesetzt, die beinahe zwangsläufig zu einer nicht mehr kontrollierbaren Kettenreaktion führen wird (weitere Informationen hierzu findet ihr hier). Der Austritt der radioaktiven Stoffe Uran und Plutonium – letzteres ist bereits in geringen Mengen lebensgefährlich – ist dann nicht mehr zu verhindern. Bereits am Samstag hat im ersten der beiden besonders betroffenen Reaktoren eine Explosion stattgefunden, über deren Konsequenzen noch nicht ganz offen gesprochen wurde. Weitere Gefahr besteht durch angekündigte Nachbeben.

Fest steht, dass in etwa zwei bis drei Wochen eine radioaktiv belastete Wolke auch Deutschland erreichen wird. Experten erklärten jedoch dem Rundfunk, dass hieraus keine weitere Gefährdung mehr entstehen könne.

Ohne zu wissen, was in Fokushima nun noch passieren wird, werden bereits beunruhigende Vergleiche zu dem bislang dramatischsten Atomunfall der Geschichte in der Ukraine gezogen. „Ich gehe davon aus, dass es schlimmer wird als in Tschernobyl“, so Strahlenbiologe Edmund Lengfelder.”

aus: http://www.technobase.fm/news/15087-verschlimmerte-lage-in-japan-kernschmelze-begonnen-vulkanausbruch

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